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Tag 7 – Ausklang

Korfu neue FestungNach einem griechischen Frühstück am Hafen geht es mit dem Taxi in die Stadt. Dort lagern wir unser Gepäck im Hotel und machen uns zu Fuß auf die Entdeckung der neuen Festung und der Altstadt. Malerische Gassen, streunende Hunde und Katzen, jede Menge Souvernierläden, eine Hochzeit und italienische Architektur beeindrucken uns.

Wir genießen die Sonne und das Bummeln durch die Gassen. Etwas Landkrank sind wir schon, aber keine Bange, wir torkeln nicht zu sehr. Hier verabschiedet sich dann auch schon ein Crew-Mitglied. Er erwartet seine Partnerin für eine weitere Woche Korfu. Die anderen shoppen noch, genießen einen Kaffee und bereiten sich innerlich auf die Heimreise vor.

Im Mai soll es wieder losgehen. Dann werden neue Fragen aufgeworfen, durchdacht, entwickelt und gestaltet. Insgesamt bleiben viele wunderbare Erinnerungen mit kleinen Grenzerfahrungen und dem Gefühl in ein gutes Team hineingewachsen zu sein. Hierzu sagen die Teilnehmer während des Feed-Forwards: „Einen besonderen Einfluss hat auch das sehr gut eingespielte Team Sven und Olaf. Jeder hat seine Kompetenzen und wird vom anderen darin unterstütz. Das gibt uns das notwendige Vertrauen und fordert uns, auch Teil des Teams zu werden“.

Korfu Gasse
Gasse in Korfu
dig
Graffiti
dav
Schnell ist man von der Einkaufsmeile in bewohnten Hinterhöfen
Musikschule Korfu
In der Musikschule sonnt sich ein Kontrabass, während der Schlagzeuger gegen die Stimmen verschiedener Sänger und Pianos anspielt.
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Tag 4 – Mourtos – Paxoi

Am Vormittag warten wir, dass unsere Nachbarn den Hafen verlassen.  Dann beginnen wir mit der Behebung des Fäkalientankproblems. Da es uns nicht wirklich gelingt, entschließen wir uns, zur Marina nach Korfu zurück zu fahren.

Blue Lagoon
Blaue Lagune

Auf dem Weg dorthin fahren wir nochmal kurz durch die blaue Lagune – mit kristallklarem Wasser und felsiger Küste, in der sich eine kleine Grotte befindet.
Dann nehmen wir Kurs auf Korfu.

Unter Fahrt versuchen wir nochmal unser Glück mit dem Tank – und stellen fest: er ist doch leer und scheint zu funktionieren. Als wir nach ein paar Versuchen uns sicher sind, ändern wir erneut den Kurs und laufen nun Paxos an.

Die Überfahrt erfolgt auch hier mit Maschine. Der Kurs geht stark gegen die Welle und ein gezieltes Aussteuern der Welle erfordert hohe Aufmerksamkeit. Leider hat uns der Wind von der Stärke im Stich gelassen – anders als es im Superforecast angezeigt war.

Als Tagesinput setzen wir uns heute mit der MPA und der Theory U auseinander. Wir schauen uns die Teamanalyse nochmal an und besprechen gegenseitig unsere Motivausprägungen. Wie wirken sich unsere Ausprägungen auf unser Verhalten aus? Was entdecken wir in welchem Verhalten des Anderen? Vieles, was jetzt in den Gesprächen auftaucht hat mit den eigenen Wertevorstellungen zu tun und zeugt davon, dass es doch einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungen für die Zukunft hat.

Wenn auch der Blogbeitrag an dieser Stelle kürzer wird, so ist doch ersichtlich, dass die Zeit für die Besinnung noch intensiver geworden ist. Immer wieder lässt sich beobachten, wie auch ohne Anleitung oder Aufforderung neue Teilnehmerkonstellationen entstehen und sich gegenseitig befragt wird. Dabei wird auch schon kräftig geübt, das gelernte anzuwenden.

Paxos
Paxoi

Der Rundgang durch Paxos auf der Suche nach einer schönen Taverne zeigt uns ein malerisches kleines Städtchen an einem wunderschönen Naturhafen. Wir liegen direkt an der Kaimauer und konnten beim Anlegen feststellen, wie der Wind und ein falscher Ruderausschlag schnell zu kritischen Situationen führen. Alle Hände waren gefordert, als uns der Wind auf das benachbarte Boot drückte. Und das Ankern im Hafen stellt hohe Anforderungen an die exakten Abläufe des Manövers.

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Abendlicher Schlummertrunk vor dem Gin-Tonic

Fethiye Fischmarkt

Der heutige Hafentag war ein intensiver Trainingstag. Mehrere Modelle und ihre eventuelle Anwendung werden besprochen und diskutiert. Jeder der möchte kann einen „Fall“ in die Gruppe einbringen und mit den anderen Teilnehmer reflektieren. Im Rahmen der Tageszusammenfassung wird dann noch einmal die perfekte Zusammenarbeit bei der Ausflugsvorbereitung des Vortages angesprochen und alle sind sich einig, diese Vorgehensweise heute noch einmal anzuwenden. Eine Stunde später fahren wir in zwei Taxis nach Koyaköy, der verlassenen Ruinenstadt südlich von Fethiye. In dem weitläufigen Areal am Nordhang eines Gebirgszuges machen wir Land- anstatt Seemeilen. Bis ins 17. Jahrhundert lebten hier dreimal so viele Menschen wie zu der Zeit in Antalya. Dann wurden die dort ansässigen Griechen umgesiedelt und im Gegenzug kamen Türken aus der Region von Thessaloniki dort hin. Diese bevorzugten allerdings als Lebensraum das darunter liegende Tal und so ist die Stadt größtenteils verfallen. Erschöpft, aber beeindruckt kehren wir nach Fethiye zurück. Da wir morgen Abend nicht mehr vollzählig sein werden (Abreise), ist heute der letzte gemeinsame Crew-Abend. Wir entscheiden uns für den historischen Fischmarkt. Wir sitzen in der Platzmitte in einem der Restaurants, drumherum Fischhändler. Dort sucht man sich seinen Fisch aus, den man dann in die Küche des Restaurants bringt. Unsere Wahl fällt auf Red Snapper im Salzkrustenmantel – sehr lecker.