Archiv der Kategorie: Oktober 2014

Letzter Tag

Heute kommt erst etwas später am Morgen Leben ins Schiff. Der letzte gemeinsame Abend fordert seinen Tribut 🙂
Der Skipper bereitet ein reichhaltiges Frühstück mit Rührei – und Aspirin findet sich auch noch irgendwo. Danach wird aufgeklart und es beginnen die fachlichen Feedbackgespräche. In zweier Teams rollierend werden die nächsten Schritte und Zielsetzungen nach dem SEEminar besprochen und Reviewtermine vereinbart.
Um 12.30h legen wir in Fethiye ab, der Wind verspricht einen schönen Schlag. Bis zu 16 Knoten Wind aus SSW Bringen uns zügig und bequem durch den Golf. Wir wählen die Nordroute hinter den Inseln, um die aufkommende Welle zu umgehen. Nach gut zwei Stunden erreichen wir Göcek, Klaus fährt den letzten Anleger auf diesem Törn.
Für zwei Teilnehmer heißt es heute Nachmittag noch auf Wiedersehen, der Flieger wartet. Der Rest der Crew entscheidet sich für ein Abendessen in der Stadt.
Mittlerweile sind wir wieder an Bord und die Taschen werden gepackt, morgen um 8h kommt auch unser Taxi.

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Alle sind wohlauf und aus Hamburg erreicht uns die SMS – sind gut gelandet, es war Super – was will man meer …

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Fethiye Fischmarkt

Der heutige Hafentag war ein intensiver Trainingstag. Mehrere Modelle und ihre eventuelle Anwendung werden besprochen und diskutiert. Jeder der möchte kann einen „Fall“ in die Gruppe einbringen und mit den anderen Teilnehmer reflektieren. Im Rahmen der Tageszusammenfassung wird dann noch einmal die perfekte Zusammenarbeit bei der Ausflugsvorbereitung des Vortages angesprochen und alle sind sich einig, diese Vorgehensweise heute noch einmal anzuwenden. Eine Stunde später fahren wir in zwei Taxis nach Koyaköy, der verlassenen Ruinenstadt südlich von Fethiye. In dem weitläufigen Areal am Nordhang eines Gebirgszuges machen wir Land- anstatt Seemeilen. Bis ins 17. Jahrhundert lebten hier dreimal so viele Menschen wie zu der Zeit in Antalya. Dann wurden die dort ansässigen Griechen umgesiedelt und im Gegenzug kamen Türken aus der Region von Thessaloniki dort hin. Diese bevorzugten allerdings als Lebensraum das darunter liegende Tal und so ist die Stadt größtenteils verfallen. Erschöpft, aber beeindruckt kehren wir nach Fethiye zurück. Da wir morgen Abend nicht mehr vollzählig sein werden (Abreise), ist heute der letzte gemeinsame Crew-Abend. Wir entscheiden uns für den historischen Fischmarkt. Wir sitzen in der Platzmitte in einem der Restaurants, drumherum Fischhändler. Dort sucht man sich seinen Fisch aus, den man dann in die Küche des Restaurants bringt. Unsere Wahl fällt auf Red Snapper im Salzkrustenmantel – sehr lecker.

Seekrank

Während des Frühstücks entscheidet die Crew den aufbrisenden über Mittag zu Segeln. Es bleibt also genügend Zeit zum Schwimmen und einige Einzelgespräche zur MPA.

Um 13h legen wir ab, Kurs in den Golf von Fethiye. Der Wind kommt mit 18 Knoten aus SSW, nach einer guten Stunde wissen wir – nicht alle sind seefest.

Am Festland zieht ein Gewitter auf, wir fahren eine Wende und nehmen einen ruhigeren Kurs zurück. Kurz vor dem heftigen Regen, machen wir in der sehr geschützten Bucht Kapi Creek fest.

Das Anlegemanöver läuft perfekt und alle haben sich ein Bier verdient.

Zum Tagesabschluss wird im Team über die neue Situation gesprochen und wie weitere Routenoptionen aussehen könnten.

Der Regen trommelt auf das Deck, aber irgendwie ist es gemütlich – morgen wird es wieder schön 😉

Landgang vs. Seegang

Der Wetterbericht hält was er versprochen hat, wir starten nach einem kurzen Frühstück pünktlich und überqueren den Golf von Fethiye, der sich mehr als Ententeich repräsentiert, in weniger als zwei Stunden. Die Fahrt unter Maschine nutzt die Crew für eine erste Reflexion. Zum Skipper wurde heute Klaus ernannt (siehe Foto), der für die Umsetzung der Planung vom Vorabend heute verantwortlich ist.
Gegen 11h machen wir in der Yes Marina fest. Die Trainingseinheit endet mit der Aufgabenstellung den Landausflug mit den vorhanden Informationsmöglichkeiten vorzubereiten. Die Bordküche serviert Salat bevor es in die Altstadt von Fethiye geht. Gegen 19.30h kehren wir in die Club Marina zurück. Beim abschließenden Abendessen sind sich alle einig – das war ein eindrucksvoller und interessanter Tag ganz ohne Stadtführer.
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Erster Tag

Ein heftiges Gewitter hat am späten Abend für starke Abkühlung gesorgt, aber am Morgen ist der Himmel wieder wolkenfrei. So kommen alle Teilnehmer bei schönstem Wetter in Göcek an.
Auf dem Programm stehen Kojenbelegung, Einweisung in das persönliche Logbuch und den Schiffsbetrieb. Nach einer kurzen Stärkung legen wir um 14h ab.
Bei leichtem Wind üben wir erste Segelmanöver und machen Erfahrungen – erste Erfahrungen in der Führung einer Gruppe, die sich erst seit wenigen Stunden kennt. Gegen 17h machen wir fest am Restaurantsteg in der Boynuzbüku Bucht. Beim Anlegerbier geht die Crew im offenen Dialog auf Ihre ersten gemachten Erfahrungen ein.

Der Abend klingt direkt am Wasser aus. Es gibt Lamm vom Grill, Salat und Kartoffeln und man kommt mit den Crews der anderen Schiffe ins Gespräch. Jetzt ist es mittlerweile ruhig im Schiff – morgen wartet ein neuer Tag auf uns.

Tiger Rag – wir kommen!

Es ist noch ziemlich dunkel und früh als wir zum Flughafen aufbrechen. Der Abflug ist etwas stressig, da Condor offensichtlich nicht mit so vielen Passagieren gerechnet hat 😉

Der Flug verläuft aber reibungslos und wir landen pünktlich in Dalaman, bei 28 Grad. Mit dem Shuttle geht es in die Marina und bereits um 11h sind wir vor Ort.

Die TIGER RAG ist noch nicht fertig und so fahren wir nach Göcek zum Proviant-Einkauf und Mittagessen. Anschließend Bunkern, Schiffsübernahme und Vorbereitung des SEEminars.
Jetzt sitzen wir mit Geert, dem Stützpunktleiter auf ein Bier zusammen. Der Himmel zieht zu, es wird wohl noch etwas Regen zur Abkühlung geben. Gut für die Nacht und einen gesunden Schlaf, von dem wir ein wenig nachholen müssen.

Die Teilnehmer reisen erst am Abend an.
Morgen ist dann Einweisung und dann heißt es „Leinen los“.